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60 Jahre Alte Herren Abteilung (1957 – 2017)

Die Anfänge

Es ist ein Jubiläum der besonderen Art, da die Abteilung nach der Gründung durch den Geschäftsführer Gerhard Groß vor 60 Jahren, zu den Pionieren im Kreis Herford gehörte und den vielen älteren und nicht mehr aktiven Fußballspielern , nach der „aktiven Laufbahn“ eine sportliche und gesellschaftliche neue Perspektive geben wollte.

Schon 1956 versuchte Gerhard Groß für einen Spielbetrieb innerhalb einer „Alte-Herren“-Klasse zu begeistern. Für einen regelmäßgen Spielbetrieb war die vorhandene Spielerdecke zu dünn, so dass es bei der Mannschaftsaufstellung manchmal Schwierigkeiten gab. Erst im Jahre 1957 stand eine genügende Anzahl von Spielern zur Verfügung, so dass im Frühjahr 1957 eine genügende Anzahl von Spielern zur Verfügung stand, so dass im Frühjahr 1957 die „Alte-Herren-Abteilung offiziell gegründet werden konnte.

In der Gründungsversammlung wurde auch beschlossen, dass alle 14 Tage eine Versammlung abgehalten und mit einem Lied begonnen und beendet werden soll.

Die ersten Jahre waren fast ausschließlich vom reinen Spielbetrieb bestimmt. Ab 1960 nahmen die Aktivitäten außerhalb des Spielbetriebs zu, so dass ein neu gewählter Festausschuss gebildet worden ist.

Der Initiator, Mitbegründer und Leiter der Abteilung starb in 1969.

 

Der Spielbetrieb

Unsere Alten-Herren-Abteilung leistet neben unserem Nachbarverein, dem SV Löhne Obernbeck, der ebenfalls eine AH-Abteilung gründete, für den Fußballsport in der Altersklasse im Kreis Herford Pionierarbeit. In den ersten Jahren wurde nur alle 14 Tage gespielt. Im Kreis Herford gab es nicht genügend AH-Mannschaften, sodass der Spielbetrieb auf die Nachbarkreise ausgedehnt wurde. Doch immer mehr Vereine gründeten eine AH-Abteilung und es wurde ab der Saison 1958/59 ein Wanderpokal ausgespielt. Auch Mannschaften aus den Kreisen Lemgo und Lübbecke konnten an den Pokalspielen zunächst teilnehmen.

Diesen Wanderpokal mit dem inoffiziellen Titel „Kreismeister“ konnten unsere Alten Herren zweimal gewinnen. Zweimal unterlagen wir im Endspiel. Im Spieljahr 1966/67 wurde der Kreispokal zum letzten Mal ausgespielt.

Der Spielbetrieb litt aber nicht unter dieser Maßnahme. Im Gegenteil: die Resonanz des AH-Sports wurde immer stärker und die Anzahl der Mannschaften stieg ständig. Es wurden Freundschaftsspiele ein sehr wichtiger Bestandteil des Spielbetriebes. Wir hatten in unserer Abteilung immer das Bestreben, freundschaftliche Kontakte mit anderen Mannschaften zu pflegen. Sogar Bundes- und Landesgrenzen wurden überschritten. Es wurden mehrere Jahre Spiele mit Vereinen aus den Niederlanden durchgeführt. Ebenfalls hatten wir Gegner aus Niedersachsen und aus dem Ruhrgebiet.

1964 kam eine weitere Gelegenheit hinzu, Fußball zu spielen. Nach Fertigstellung der (alten) Sporthalle in Mennighüffen konnte auch im Winter die Fitness konserviert werden. Es konnte an jedem Freitag das jährliche Training im Winter fortgesetzt werden.

In 1980 wechselten die Alten Herren dann in die neue Halle an der Gesamtschule, wo heute noch freitags trainiert wird.

Seit 1990 hatten die Alten Herren wieder mehr Zulauf jüngere Spieler, die nach Verlassen der Seniorenmannschaften ihren Weg in unsere Abteilung finden. So konnten dann ab dieser Zeit 2 Mannschaften aktiv werden. Neben den Spielen der Ü-32 konnten dann auch Begegnungen der Ü-50 ausgetragen werden.

Mit Beginn des neuen Jahrhunderts schickte sich unsere Ü-50 an, die wohl erfolgreichste Ära seit Bestehen einzuläuten. Ab dem Jahr 2000 wurden Titel in Serie abgeräumt: 4 Kreismeister auf dem Feld, 5 Titel in der Halle und auch etliche Stadtmeistertitel kamen hinzu. 2003 und 2004 nahm man darüber hinaus als Vertreter des Kreises Herford an den Westfalenmeisterschaften auf dem Felde teil. Man gelangte jeweils in die Finalrunde, ehe dort im K.O.-System das Aus erfolgte. Diese Leistungen wurden auch bei der Sportlerehrung der Stadt gewürdigt und die Aktiven erhielten ihre Ehrenurkunden.

Aktuell besteht die AH-Abteilung aus rund 60 Mitgliedern. Von diesen nehmen rund 30 Fußballer mehr oder weniger am Spiel- oder Trainingsbetrieb teil.

In den letzten Jahren hat sich herauskristallisiert, dass in 4 Altersgruppen gespielt wird: Ü-32, Ü-40, Ü-50 und Ü-60. Vom Ende April bis Anfang Oktober wird auf dem Feld gespielt, während von November bis März Hallensaison ist. Draußen wird mittwochs und in der Halle freitags trainiert.

Marius Mosiolek macht es klar
FUSSBALL-KREISLIGA A, HF: VfL Mennighüffen – FA Herringhausen-Eickum 4:1
VON WOLFGANG DÖBBER

Löhne-Mennighüffen. Das war der siebte Sieges-Streich des alten und neuen Tabellenführer VfL Mennighüffen: Unaufgeregt und verdient bezwang der Löhner Fußball-A-Ligist Frisch-Auf Herringhausen/Eickum mit 4:1 (1:0). 21 Punkte, Erster!
MMosi Herringh 
 

Spitzenreiter-Trainer Thomas Arius sah eine schwächere erste Halbzeit, in den zweiten 45 Minuten zeigte der VfL dann auch spielerisch das Gesicht, das dem Trainer gefällt. Arius sah nur wenige Defizite: „In der ersten Halbzeit haben wir uns schwer getan, nicht konsequent genug im Passspiel agiert. Nach starken 20 Minuten nach der Pause haben wir dann zum Schluss das 4:1 sicher verwaltet.“.
 
Einer der spielerischen „Verwaltungsangestellten“, Marius Mosiolek, wird zur Überraschung vieler beim VfL noch zum Torjäger. Nach seinem Derby-Treffer gegen den SVLO zum 1:0 traf er gestern zum vorentscheidenden 2:0 nach der Pause, als er nach einer Vorlage von Kai Krüger am zweiten Pfosten lauernd zum 2:0 einnetzte.Zuvor hatte Kai Krüger in der 17. Minute mit seinem zehnten Saisontreffer in der eher mäßigen ersten Halbzeit mit einem Schuss aus elf Metern unter die Latte das 1:0 erzielt. Mit einer Zerrung musste Viktor Wiebe früh raus, für ihn kam Hakan Kanhan. Nach Mosioleks 2:0 trumpften beim VfL zwei weitere treue Seelen auf: Eugen Sitter schlenzte den Ball in der 56. Minute zum 3:0 in die Maschen, den Schlusspunkt für den VfL setzte Willi Isaak mit einem Kopfball in der 60. Minute. Das Ehrentor schockte keinen mehr.

VfL Mennighüffen: Niemeier; Isaak, Kussmaul, Martin, Eyisabuncular(63. Fricke), M. Mosiolek, Sitter, Fischer, Sitter (70. Fetahaj), Krüger, Kickelbick, Wiebe (17. Kanhan).

Tore: 1:0 (17.) Krüger, 2:0 (51.) M. Mosiolek, 3:0 (56.) Sitter, 4:0 (60.) Isaak, 4:1 (65.) T. Heitbrink.

© 2010 Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, Montag 11. Oktober 2010
Den Schalter umgelegt
FUSSBALL-KREISLIGA A, HF: VfL Mennighüffen – SV Löhne-Obernbeck 4:2
VON WOLFGANG DÖBBER

Löhne-Mennighüffen. Nach einem umkämpften 4:2 (1:1)-Derbysieg in der Fußball-A-Liga gegen den Rivalen SV Löhne-Obernbeck ist der VfL Mennighüffen mit 18 Punkten Spitzenreiter. TuRa Löhne leistete mit einem 5:1-Auswärtssieg in Bruchmühlen Schützenhilfe.

Alle Spieler tanzten auf dem Ostscheider Aschenplatz ausgelassen nach dem Schlusspfiff: „Spitzenreiter, Spitzenreiter, hey, hey“. Derweil analysierten die Trainer Thomas Arius (VfL) und Peter Rottmann (SVLO) das Geschehene. Rottmann war bitter enttäuscht über seinen Torhüter Stefan Tillmann: „Heute hat er uns leider das Genick gebrochen, er muss einfach nur aus dem Tor. Wenn der Sebastian Kowalczyk zudem das 3:1 für uns gemacht hätte, wäre das Ding durch gewesen.“ Der neue Spitzenreiter-Trainer Thomas Arius bilanzierte das 4:2: „Wir hatten zu Beginn eine sehr gute Phase, haben aber nach der 15. Minute unerklärlicherweise den Faden verloren. Nach der Obernbecker Führung habe ich nicht mehr an einen Sieg geglaubt, doch wir haben wieder einmal Moral gezeigt und den Schalter noch einmal umgelegt.“
Das Spiel, das zu keiner Phase hochklassig, aber immer umkämpft und spannend war, begann mit einem offensiven VfL. In der 10. Minute ging Mennighüffen durch Marius Mosioleks Linksschuss aus acht Metern nach Ecke von Eugen Sitter mit 1:0 in Führung. Der VfL blieb noch einige Minuten am Drücker, dann verflachte die Partie. Eugen Sitter wird im Sechzehner gelegt, die Pfeife des Schiedsrichters blieb jedoch stumm. Beim SVLO hatte Sebastian Kowalczyk in der 15. Minute alleine vor Christian Niemeier das 1:1 auf dem Fuß, Niemeyer pariert. Aus abseitsverdächtiger Position erzielt Wladimir Wingert in der 42. Minute aus zehn Metern das 1:1.
Nach der Pause ist die Schlagzahl deutlich höher. Martin Jedral bringt den SVLO mit einem feinen Instinkt-Tor mit 2:1 in Front (53.), Kowalczyk scheitert in der 58. Minute an der Latte. In der 76. Minute köpft Cem Eyisabuncular das 2:2, in den Schlussminuten bestrafen Donat Fetahaj und Kai Krüger zwei haarsträubende Fehler in der SVLO-Deckung zum 4:2.

VfL Mennighüffen: Niemeier; Isaak, Kussmaul, Martin, Eyisabuncular, M. Mosiolek (78. Fischer), Sitter, R. Mosiolek (69. Fetahaj), Kickelbick, Krüger, Maack (46. Kanhan).
 
SV Löhne-Obernbeck: Tillmann; Diring, Bilgetekin, Arning (51. Helm), Wiens, Kowalczyk, Wiebe, Bellon, Wingert, Jedral, Sitter.
 
Tore: 1:0 (10.) M. Mosiolek, 1:1 (42.) Wingert, 1:2 (53.) Jedral, 2:2 (76.) Eyisabuncular, 3:2 (87.) Fetahaj, 4:2 (89.) Krüger.
 
Besonderes Vorkommnis: Gelb-Rot gegen Eyisabuncular (90.)
 
© 2010 Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, Montag 04. Oktober 2010

 

Krüger bejubelt Viererpack
FUSSBALL-KREISLIGA A: SG Schweicheln enttäuscht gegen den VfL Mennighüffen
VON GERRIT FROBÖSE
 
Hiddenhausen. Nicht den Hauch einer Chance hatte Fußball-Kreisligist SG Schweicheln im Heimspiel gegen den VfL Mennighüffen. Die Elf von Trainer Branko Trailovic unterlag dem Bezirksliga-Absteiger klar mit 1:4 (1:3) und durfte am Ende froh sein, dass die Niederlage nicht noch deutlicher ausfiel. Alle vier Gästetreffer erzielte Kai Krüger. KK_Schweicheln.jpg

Von Beginn an stellten die Gäste die bessere Mannschaft. Mennighüffen war aktiver, gewann mehr Zweikämpfe und bestimmte das Geschehen nach Belieben. So dauerte es nur 13 Minuten bis zur Gästeführung, als Kai Krüger abstaubte. Nur 60 Sekunden später hatte Krüger bereits das 0:2 auf dem Fuß, doch sein Flachschuss verpasste knapp das Tor. Besser machte er es in der 26. Minute: Mit einem sehenswerten Schlenzer aus 18 Metern traf der Mennighüffener zum 0:2. Von den Hausherren war bis zu diesem Zeitpunkt gar nichts zu sehen. Umso überraschender fiel in der 34. Minute der Anschlusstreffer. Nach einer Flanke Daniel Steinkamps lenkte Mennighüffens Wilhelm Isaak den Ball unglücklich zum 1:2 ins eigene Tor.

Dem Spiel der Hausherren gab der Treffer keinen Auftrieb. Kai Krüger erzielte nur 60 Sekunden später das 1:3. Im Anschluss vergaben Eugen Sitter (37. Minute) und erneut Krüger (45.) beste Chancen für den VfL, verfehlten aber freistehend das Tor. Das 1:3 zur Pause war für Schweicheln durchaus schmeichelhaft, denn eine deutlich höhere Führung der Gäste wäre möglich gewesen. Nach dem Seitenwechsel wurde die Partie etwas offener, aber die besseren Chancen hatten weiter die Gäste. Eine davon nutzte Krüger in der 59. Minute zum 1:4-Endstand.

SG Schweicheln: Heibrock; Bloess (46. Schulze), Tölle,T. Kurschus, Steinkamp, Cakar, N. Kurschus, Palmieri, Yildirim (80. Güngör), Dolski, Grimmer.
 
VfL Mennighüffen: Niemeier, Isaak, Kussmaul, M. Mosiolek, Eyisabuncular (80. Fischer), Martin (65. Maack), Sitter, R. Mosiolek, Krüger, Kickelbick (75. Kanhan), Wiebe.
 

© 2010 Neue Westfälische - Herforder Kreisanzeiger, Montag 27. September 2010

 

Der VFL Mennighüffen verliert das Derby gegen den SV Löhne-Obernbeck klar mit 6:0.

Der SVLO war von Anfang an die bessere Mannschaft und erzielte auch nach einem Fehler im Spielaufbau das 1:0 in der 20. Minute.
Nach einem kleinen aufbäumen und zwei Möglichkeiten zum Ausgleich setzte der SVLO mit einem Doppelpack nach (40. und 41. Minute) den Deckel drauf und ging mit einem 3:0 im Rücken in die Halbzeit.
In der 2. Halbzeit sah das Bild auch nicht anders aus und der SVLO erhöhte mit einem Distanzschuss auf 4:0. In der 66. Spielminute sah Marcel Trampe gelb-rot. Somit ging der VFL nach diesem unberechtigten Platzverweis in Unterzahl komplett unter und kassierte noch den 5. und 6. Gegentreffer.
 
Buczkowski, Isaak, M.Mosiolek, A.Kussmaul, R.Mosiolek, Göhner (65.Holtmeier), Trampe, Sitter, Thelen (54.Sahitaj), Wiebe, Kickelbick (82.Fricke)
Prompte Antwort
FUSSBALL-KREISLIGA A, HERFORD: VfL Mennighüffen besiegt den SC Enger mit 4:2
VON WOLFGANG DÖBBER
 
Löhne-Mennighüffen. Nun hat der Fußball-A-Ligist VfL Mennighüffen neben Kai Krüger einen zweiten Torjäger. Pajtim Sahitaj. Beim 4:2 (2:0)-Heimsieg seines VfL gegen den SC Enger schoss der 20-Jährige drei Treffer. Der VfL ist mit 12 Punkten wieder dick im Geschäft.
Keine sechzig Sekunden waren gespielt, da hatte Kai Krüger aus kurzer Distanz das 1:0 auf dem Schlappen, doch Krüger zeigte Nerven und scheiterte. Besser machte es in der 3. Minute Pajtim Sahitaj nach Zuspiel des agilen Viktor Wiebe mit seinem Treffer zum 1:0. Mennighüffen blieb im Spiel, weil defensiv Cem Eyisabuncular und Benjamin Martin gut aufräumten und das Spiel antrieben.

Auch Willi Isaak zeigte auf seiner rechten Seite eine gute Leistung, ging mit nach vorne und leitete zwei Halbchancen mit ein. Das 2:0 durch Pajtim Sahitaj (23.) legte erneut Wiebe auf, Sahitaj brauchte den Ball aus fünf Metern nur noch einschieben.

Nach der Pause hatte der VfL 20 Minuten einen „Blackout“. Enger kam schnell zurück ins Spiel, traf in der 49. Minute zum 1:2-Anschluss und glich in der 60. Minute mit einem fragwürdigen Foulelfmeter aus. Glücklicherweise antwortete die Arius-Elf prompt: In der 66. Minute verwandelte Jens Kickelbick einen an Raphael Mosiolek verschuldeten Foulelfmeter zum 3:2, und erneut Sahitaj nach Zuspiel von Benjamin Martin war es, der mit dem 4:2 den Schlusspunkt setzte. Trainer Thomas Arius atmete durch: „Ein verdienter Sieg, auch wenn Enger nach dem Ausgleich eine dicke Chance zum 3:2 hatte. Auch wir hatten am Ende nach dem 4:2 noch einige Konterchancen, die wir ungenutzt ließen.“
 
VfL Mennighüffen: Niemeier; Isaak, Kussmaul, Maack (64. R. Mosiolek), Eyisabuncular (68. M. Mosiolek), Martin, Sitter (73. Kanhan), Wiebe, Krüger, Kickelbick, Sahitaj.

Tore: 1:0 (3.) Sahitaj, 2:0 (23.) Sahitaj, 2:1 (49.) Tippe, 2:2 (60.) Tippe (FE), 3:2 (66.) Kickelbick (FE), 4:2 (73.) Sahitaj.

© 2010 Neue Westfälische - Löhner Nachrichten, Montag 20. September 2010

Nach einem Unentschieden gegen Kutenhausen/Todtenhausen und einer Niederlage gegen TSV Schötmar kassiert der VFL gegen den TuS Dielingen seine 3. Saisonniederlage.

Nach guten 60 Minuten in Schötmar (nach 3:0 Rückstand zurückgekommen und auf 3:2 verkürzt) konnte der VFL an die gute Leistung teilweise anknüpfen.
Der Gastgeber begann druckvoll und lies den Gästen aus Dielingen keine Möglichkeiten zum Torerfolg, erspielte sich aber auch selber trotz Überlegenheit auf dem Platz kaum Chancen. Der TuS Dielingen agierte defensiv und beschränke sich meistens auf Kontermöglichkeiten.
Erst zum Schluss der ersten Halbzeit kam der VFL gefährlich vors Tor der Gäste, konnte aber zwei große Möglichkeiten zum 1:0 nicht nutzen.
Die 2. Halbzeit begann für den VFL wie die erste aufgehört hatte, mit einer ungenutzten Möglichkeit zur Führung. In der 50. Minute kamen die Gäste durch eine Unachtsamkeit der Abwehr gefährlich vors Tor und nutzten diese Gelegenheit dann auch zum 0:1.
Mit der Führung im Rücken versuchte der TuS Dielingen das 0:2 zu erzielen, scheiterte aber am VFL Keeper. Der VFL war weiter bemüht, konnte aber gegen die dann sehr Defensiv aufgestellten Gäste kein Mittel finden um zum Torerfolg zu kommen.
 
Niemeier, Isaak, M.Mosiolek 62.Schröder), Kussmaul, R.Mosiolek, Trampe, Thelen, Kickelbick, Sahitaj, Göhner (64. Fischer), Krüger (66.Fricke)
Unnötig wie ein Kropf
FUSSBALL-KREISLIGA A, HF: VfL Mennighüffen – BV Stift Quernheim 0:1
VON WOLFGANG DÖBBER

Löhne-Mennighüffen. Sie wollten ja, sie belagerten in der Schlussphase den Strafraum der Gäste, aber sie konnten „Stift“ einfach nicht den Zahn ziehen. Fußball-A-Ligist VfL Mennighüffen stand nach 90 Minuten und einem 0:1 (0:0) gegen den BV Stift Quernheim ohne Punkte und Tore da.
Die erste Heimniederlage der jungen Saison war überflüssig, weil der VfL in den ersten 45 Minuten die klareren Torchancen hatte, sich am Ende auch eine Feldhoheit erspielt hatte. Aber unterm Strich stand die Null vorne, was Trainer Thomas Arius ärgerte: „Was uns da alles in der Offensive weggepfiffen wurde, das geht nicht. Da predige ich den Jungs, sich nicht fallenzulassen, und dann werden Fouls nicht geahndet“, spielte Arius auf einige Szenen an, in denen „Stift“ gut wegkam bei taktischen Fouls. Der verletzte VfL-Spieler Cem Eyisabuncular meinte: „Das war eine verdiente Niederlage, es war nicht zwingend genug “.
In der ersten Hälfte knüpfte Mennighüffen an die zweite Halbzeit aus dem TuRa-Spiel an, hatte durch Willi Isaak (8. und 10.) und weiterhin durch Donat Fetahaj und einmal Kai Krüger die Führung auf dem Fuß. Die fiel dann unmittelbar nach der Pause durch den Zehner der Gäste, Caner Yakmaz, der aus wenigen Metern Christian Niemeier überwand. Mennighüffen musste nun kommen. Stift spekulierte auf Konter, wobei Yakmaz und Kropp auf die wenigen Chancen lauerten. Arius setzte ab Mitte der zweiten Hälfte voll auf Offensive, Pajtim Sahitaj und Julien Fricke machten vorne Musik, aber bis auf einige Halbchancen hatte der VfL nichts Zwingendes mehr vor Augen, spielte sich „einen Wolf“. Aktivposten auf der rechten Außenbahn war Bastian Hol, Eugen Sitter kam über links kaum zum Zug.
 
VfL Mennighüffen: Niemeier; Isaak, Kussmaul, Maack (85. Fricke), Fetahaj (67. Sahitaj), Martin , Sitter, Hol, Krüger, Kickelbick, Wiebe (77. Kanhan).
 
Tor: 0:1 (47.) Yakmaz.

© 2010 Neue Westfälische, Löhner Nachrichten, Montag 06. September 2010

Im ersten Saisonspiel der Bezirksliga 2009/2010 verlor der VFL mit 6:1 beim Landesligaabsteiger FT Dützen. Der Anfang der Partie begann vielversprechend, als der VFL gefährlich vor dem Tor der Gastgeber auftauchte, dort aber die Torchancen fahrlässig nicht nutzte. Ab der 20 Minute war die Partie dann ausgeglichen und es gab auf beiden Seiten kaum Tormöglichkeiten. In der 30 Minute kam ein Spieler der FT Dützen nach einer Ecke zu Fall und der Scheidrichter entschied für Foulelfmeter, und so fiel das 1:0 für den Gastgeber. Nur wenige Minuten später sorgte ein Ballverlust im Spielaufbau für einen Konter, der das 2:0 für den FT Dützen ermöglichte. In der 2. Halbzeit kam es dann ganz schnell anders als geplant, als der FT Dützen schon in der 49. Minute auf 3:0 erhöhte. Nur 5 Minuten später kam Anatol Kussmaul zufall und Jens Kickelbick verkürzte auf 3:1. Der FT Dützen konzentrierte sich von nun auf Konter, die aber immer wieder gefährlich vor dem Tor des VFL vorgetragen wurden. In der 75. Minute fiel das 4:1 für den Gastgeber und der erzielte dann gegen einen entkräfteten VFL noch das 5:1 und das 6:1.

Buczkowski, R.Mosiolek, Isaak, M.Mosiolek, Trampe (76.Fischer), Thelen, Kussmaul, Sitter, Schröder (53.Fiedler), Kickelbick, Krüger (78.Maack)

Wieder ins Gespräch gebracht
FUSSBALL-KREISLIGA A, HF: FC Muckum – VfL Mennighüffen 1:2

Bünde/Löhne (wol). Der Trainer Thomas Arius war zufrieden, seine Jungs hatten gute Arbeit abgeliefert und sich mit dem zweiten Auswärtssieg in Folge wieder ins Gespräch der Herforder Fußball-A-Liga gebracht. Der VfL Mennighüffen hat mit einem erspielten 2:1 (0:0)-Auswärtssieg dem bis dahin ungeschlagenen FC Muckum die erste Niederlage zugefügt. Arius konnte durchatmen eine Woche nach dem 0:1 gegen Stift Quernheim: „Das war hochverdient, wir hatten in der ersten Halbzeit fünf glasklare Chancen, nachdem wir wie gewohnt anfangs erst ins Spiel finden mussten. Muckum hat nach dem 2:1 aufgemacht, es wurde auch noch bei ein oder zwei Situationen brenzlig, aber auch wir hatten noch gute Konterchancen“.
Die von Arius erwähnten Chancen versiebten anfangs Kai Krüger, Lukas Maack und Viktor Wiebe. Besser machte es in der 59. Minute Lukas Maack, der mit einem Kopfball nach Ecke von Jens Kickelbick zur Stelle war. Pajtim Sahitaj krönte seine Leistung mit dem 2:1-Siegtreffer, ein feiner Schuss aus 16 Metern in den Knick.

VfL Mennighüffen: Niemeier; Issak, Kussmaul, Martin, Eyisabuncular, Sitter, Kickelbick (75. Kanhan), Krüger (87. Fischer), Maack, Sahitaj (89. Fetahaj), Wiebe.

Tore: 1:0 (56.), 1:1 (59.) Maack, 1:2 (63.) Sahitaj

© 2010 Neue Westfälische, Löhner Nachrichten, Montag 06. September 2010
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